Starthilfe
Der Weg aus einer Sucht ist individuell, erfordert jedoch meist eine Kombination aus Einsicht, professioneller Hilfe und Verhaltensänderungen.
Einsicht und Akzeptanz:
Der erste und wichtigste Schritt ist die Erkenntnis, dass ein Problem besteht, und der feste Wille, etwas zu ändern.
Professionelle Hilfe suchen:
Eine Suchterkrankung ist eine Krankheit, keine Willensschwäche. Beratungsstellen, Ärzte, Psychotherapeuten und Suchtberatungen bieten Unterstützung.
Trigger identifizieren und meiden:
Erkennen Sie Situationen, Orte oder Gefühle, die das Verlangen nach dem Suchtmittel auslösen, und vermeiden Sie diese besonders in der ersten Zeit.
Neue Gewohnheiten entwickeln:
Ersetzen Sie das Suchtverhalten durch positive Aktivitäten wie Sport, Hobbys oder Entspannungstechniken, um Stress abzubauen.
Notfallplan erstellen:
Überlegen Sie sich Strategien für Momente starkem Verlangens (Craving), z. B. jemanden anrufen, spazieren gehen oder ein Glas Wasser trinken.
Verständnis für die Sucht:
Wissen über die Funktionsweise der Sucht (und das Suchtgedächtnis) hilft, Rückfälle besser zu verstehen und Schuldgefühle abzubauen.
Geduld haben:
Der Weg aus der Sucht ist oft ein Prozess mit Höhen und Tiefen. Rückfälle bedeuten nicht das Ende des Versuchs, sondern sind Teil des Lernprozesses, um die Strategien anzupassen.
Unsere Treffen finden in der Evangelischen Johannes-Schule statt. Dienstags 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr